In Memoriam · Testlauf
Material zum Thema Tod aus den Interviews mit inzwischen verstorbenen Protagonisten
16verstorbene Interviewpartner mit Material
84Passagen zu Tod, Glaube, Erinnerung
ca. 31 minMaterial insgesamt
ca. 18 mindavon in den Sendungen nicht verwendet
Testlauf, automatisch erzeugt. Die Auswahl beruht auf Stichwoertern in den Transkripten und auf der Frage davor, nicht auf redaktioneller Beurteilung. Zitate stammen aus automatischen Transkripten (Fehler moeglich) und muessen vor Verwendung gegen Ton und Bild geprueft werden. Zeiten sind die Position in der Interview-Aufnahme, nicht Kamera-Timecode. Der Status "im Sender" ist ein Textvergleich und ungefaehr. Todesdaten stammen aus der Liste des Auftraggebers bzw. sind nicht alle gegengeprueft.
Roh-Dramaturgie (Entwurf)
Die staerksten Passagen pro Akt, hoechstens zwei pro Person und Akt. Ein Vorschlag zum Diskutieren, kein Schnitt.
Akt 1 · Der Tod als Thema: Angst, Annäherung, Verdrängung
Wie sprechen sie über Sterben und Tod selbst?
Lotte Ingrisch † 24.7.2022 · 04:36 IM SENDER
„Also die Leute haben sich immer so vor, vor dem Tod gefürchtet. Und ich hab mein ganzes Leben lang habe ich mich dafür eingesetzt, um den Leuten die Angst vor dem Tod zu vertreiben. Weil der Tod ist nichts, wo man sich fürchten muss. Der Tod ist also ein Teil des Lebens. Also... Und da habe ich Bücher darüber geschrieben und Seminare gehalten, um den Leuten die Angst vor dem Tod zu nehmen.“
Mario Adorf † 8.4.2026 · 34:49 UNGENUTZT
„Ja, ja, der hat, ist inzwischen auch gestorben. Der hat sich vorher, Jahre vorher ein, ein Grab, äh, gekauft und den Grabstein auch schon gemacht und da fehlte dann nur noch das Datum einzumeißeln seines Todes, nicht? Und ich war dann so bei, bei seinem Begräbnis da. Also, äh, in dieser Art an meinen Tod zu denken, vor allen Dingen an ein, äh, an ein Nachher, daran glaube ich nicht.“
Sepp Forcher † 19.12.2021 · 19:47 IM SENDER
„Das geht so Schritt für Schritt. Dann sterben die Eltern weg, dann sterben liebe Freunde. Es ist, es ist allweil ein Sterben um dich herum. Aber das Sterben hat auch wieder was Tröstliches, weil man sagt: "Schau, der hat's jetzt hinter sich." Und da weiß man bei vielen Menschen, die haben Probleme gehabt, gesundheitliche oder sonstige, und von denen sind sie jetzt erlöst.“
Mario Adorf † 8.4.2026 · 37:00 IM SENDER
„Aber ich selber musste mich mit dem Tod, mit dem Sterben, dem Leid Und, äh, also mit dem, mit dem, mit dem, mit dem Sterben beschäftigen. Wie stirbt ein Mensch? Wie? Nicht? Und, äh, das ist, äh, schon etwas anderes. Also ich habe mich immer mit dem Tod beschäftigen müssen“
Harald Serafin † 15.9.2025 · 26:11 UNGENUTZT
„Das glaube ich. Da verbaut sich ja jeder, jeder Herbert verbaut sich ja die Finger dabei. Nein, nein, nein. Ich glaube, jeder hat ausgeatmet und jeder hat sein, sein Elektrisches abgegeben und vielleicht geschieht mal etwas Ähnliches. Auf alle Fälle muss aus dem, aus dem Firmament was kommen, damit neues, neues Material zum Sterben, zum Sterben wieder kommt und dann werden die wieder vertrocknet.“
Harald Serafin † 15.9.2025 · 27:09 UNGENUTZT
„Fasching?" „Nein, da drüben ist einer, der ist tot." Und weil er gestorben ist, haben sie alle gejubelt. Also weißt du so was, das hat mich schon im, imponiert und ich dachte mir: „Was ist an unserer, was ist an unserem Glauben so, äh, falsch, dass die Leute sagen: 'Jetzt bricht alles zusammen.' Dort bricht's auf" und da frage ich mich: Wie müsste die Erziehung gehen, dass man so einen Gedanken im Kopf hat?“
Renate Holm † 21.4.2022 · 35:09 UNGENUTZT
„Ich schaue mir genau an alle diese Dokumentationen in den Seniorenresidenzen, in den Pflegeheimen. Ich schaue mir an, äh, wie, äh, hilfsbedürftige Menschen darum flehen, den Tod haben zu dürfen, ihn nicht zu bekommen, wie diese Sterbehilfe ein großes Thema ist. Ich sehe mir diese ganzen Sachen an. Ich sehe das, wie man nach Zürich hinfährt und sich da vielleicht das, äh, das Ende alleine, äh, machen kann.“
Lotte Ingrisch † 24.7.2022 · 02:45 IM SENDER
„Also ich muss warten, bis ich von selber stirb. Und offenbar stirb ich nicht von selber. Also mir fehlt offenbar die Begabung fürs Sterben. Und ich denk mir: Oide, zum Sterben bist auch noch zu bauch, so ein Trottel, sage ich zu mir.“
Richard Lugner † 12.8.2024 · 53:21 UNGENUTZT
„Schauen Sie, ich bin Katholik, bin aber nicht sehr streng gläubig. Ich sage, es ist wichtig, dass man Katholik ist, aber die Frage, es gibt so viele Religionen auf der ganzen Welt und alle haben andere Ideen, was einmal nach dem Tod geschieht.“
Otto Schenk † 9.1.2025 · 21:51 UNGENUTZT
„Der Tod, wo, mit dem hatte, hatte ich einen Flirt ein Leben lang. Ich hab immer überlegt, wie es ist und wie es sein kann. Ich hab immer gern Szenen gespielt. Ich hab über meine Szenen gern so einen Deckel gegeben. Ich habe sehr gern den Tristan gehabt mit dem Liebestod. Ich war, wenn ich verliebt war, immer ein bissel todessüchtig.“
Akt 2 · Glaube und Jenseits
Was trägt, was bleibt offen?
Michael Kuhn † 22.7.2026 · 26:54 noch nicht geschnitten / kein Vergleich
„Ich glaube, dass religiös sein und glauben vielen Menschen knapp vor dem Tod hilft. Ich weiß nicht, wie das bei mir ist, weil ich bin nicht religiös. Ich bin evangelischer Abwehrer, bin als Kind in die Kirche gegangen, weil man damals einfach in die Kirche gegangen ist und Ich glaube schon, wenn du knapp vor dem Tod stehst, dass der andere Gedanke an den Glauben plötzlich auch glaubhaft wird.“
Michael Kuhn † 22.7.2026 · 12:49 noch nicht geschnitten / kein Vergleich
„Enorm, glaube ich. Das ist eine enorme Hilfe und gläubige Menschen haben daher mir gegenüber einen großen Vorteil, weil sie eben glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.“
Harald Serafin † 15.9.2025 · 24:15 UNGENUTZT
„Und ich sage jetzt täglich: „Mein Gott, mein Gott, oh hilf mir Gott", und so. Wenn ich das so zusammenzähle, ist das das meist gebrauchte Wort für den Mensch: „Oh Gott, oh Gott." Und in jeder Sprache: „Oh Gott." Nicht wahr? Das ist sehr wichtig. Nicht, dass man unbedingt den Oberpriester kennt oder den, den, den, den Pfarrer, den, den, den, den, Pf-, Pf-, na ja, ist egal, die ja gut meinen mit einem und tolle Menschen sind.“
Toni Stricker † 16.2.2022 · 47:54 UNGENUTZT
„Und die Religion hat jetzt nichts mit, äh Wie jetzt so was tun damit mit Kirche oder Fehlern in der Kirche oder sonst. Aber Religion ist eine, eine Sache, die mir einen Halt gibt. Es ist eine, eine Glaubenssache Angelegenheit oder wie immer ich sagen soll“
Otto Schenk † 9.1.2025 · 25:45 UNGENUTZT
„Für mich ist er nicht existent, der Glaube. Der Glaube, ich, ich halt nichts vom Glauben. Ich halt was vom Zweifel,“
Lotte Ingrisch † 24.7.2022 · 05:56 IM SENDER
„Ja, also ich wär schon manchmal froh, wenn's einen lieben Gott gäbe. Gibt ihn aber leider nicht, nein. Der Jesus, falls er überhaupt his-historisch war, hat gesagt, er, er, er löst uns von der, von der Angst, äh, und vom Tod, aber er, er sollte uns erl-erlösen von der Angst vor dem Leben, glaube ich.“
Karl Merkatz † 4.12.2022 · 20:06 UNGENUTZT
„okay. Wenn ich sage, ich meine Glaube absolut, so meine ich speziell, das hätte ich Ihnen an dieser Kapelle erklärt. Vielleicht tue ich es dann, nicht jetzt.“
Otto Schenk † 9.1.2025 · 26:00 IM SENDER
„vom Fragen, vom neugierig sein Ich halte nichts davon, dass ich etwas glaube, wovon ich weiß, dass es das nicht gibt. Das ist ja der Glaube meistens“
Waltraut Haas † 23.4.2025 · 12:15 IM SENDER
„Ja, ich glaube, dass Religion im Alter wichtig ist. Ich bete jeden Abend, dass der liebe Gott mir noch ein paar gesunde Jahre schenkt.“
Topsy Küppers † 14.6.2025 · 23:35 IM SENDER
„Ich bete, wenn ich durch die Natur gehe: „Danke und wie schön ist es und dass ich das erleben darf." Oder ich bete in einem stillen Moment: „Schema Israel, Adonai Elohenu, Adonai Echad." Oder ja, was mir so einfällt. Ich glaube, ein großes göttliches Wesen wird mir das alles verzeihen. Das macht er bestimmt“
Akt 3 · Erinnerung und Vermächtnis
Was soll von ihnen bleiben?
Harald Serafin † 15.9.2025 · 23:12 IM SENDER
„Das finde ich doch wunderbar lustig, denn irgendwo enden wir und die Maus ist ab. Und danach wünsche ich mir, wenn du die Wohnung verkaufst, dass du die Urnen kippst und beide über den Rudolfplatz schüttest und staubst, damit noch ein bisschen was von den Serafins da runter-“
Harald Serafin † 15.9.2025 · 22:49 IM SENDER
„Und wir haben entschlossen, wir machen das, wir lassen uns verbrennen und werden in zwei, wie heißen die, äh, Urnen, und zwar eine links und eine rechts, weil, weil der, der Balkon so groß ist. Und wenn dann der Daniel reinkommt und sagt: "Kommt's rein, meine Freunde, darf ich vorstellen, das ist mein Vater, das ist meine Mutter."“
Topsy Küppers † 14.6.2025 · 22:36 UNGENUTZT
„Einer meiner Lieblingsautoren ist, äh, ein jüdischer Autor natürlich und der sagte bei einer Preisverleihung Dass ich das jetzt richtig zitiere, das, was er gesagt hat. Dass er gesagt hat: „Ja, ich wurde eigentlich zum Rabbiner erzogen, aber ich bin nicht auf der Linie fromm. Aber ich bete jeden Tag." Und diesen letzten Satz kann ich unterstreichen.“
Karl Merkatz † 4.12.2022 · 18:24 UNGENUTZT
„Absolut Sehen Sie absolut, dass Sie so was ansprechen. Ich wollte Sie eigentlich von da wohin führen, und zwar zu einer kleinen Kapelle, die ich selber gebaut habe. Die ist ein Stück weiter da hinten. Wenn Sie das wollen, dann führe ich Sie dahin. Ich habe mir einen Gulli-Rutscher gekauft.“
Karl Merkatz † 4.12.2022 · 18:49 IM SENDER
„Sie wissen nicht, was das ist. Ein Gulli-Rutscher ist eine hamburgische Sache, ein Kanalgitter. Das diese, das ist das Gulli und da fährt man zwischendurch hinunter, wenn man so ein Fahrzeug hat, wie ich es habe. Ich habe vor einem Jahr mein Auto weggegeben, weil man schon ein bisschen unsicher wurde beim Fahren und, äh, aber hier, ich muss mir die Zigaretten holen.“
Sepp Forcher † 19.12.2021 · 20:54 UNGENUTZT
„Neugierig. Ich bin mein ganzes Leben lang neugierig gewesen, aber immer aufs Naheliegende. Nie, ich hab, ich hab nie so, äh, vom Bekannten geträumt.“
Erni Mangold † 5.9.2026 · 13:21 IM SENDER
„Na ja, ich hab einen, ich bin ausgetreten mit zweiundzwanzig, weil ein Scheißpfarrer mich gefragt hat, nachdem ich ihm gesagt hab, ich bin aber wieder beichten gegangen. Warum weiß ich nicht. Mit zweiundzwanzig halt.“
Erni Mangold † 5.9.2026 · 13:34 IM SENDER
„Und da hat er gesagt: "Na, wie ist es denn so mit der Liebe?" Hab ich gesagt: "Na ja, ich hab schon zwei, zwei Freunde gehabt." "Na ja, und wie haben Sie's denn da gemacht?" Hab ich gesagt: "Auf Wiedersehen" und bin ausgetreten. Zu einfach.“
Topsy Küppers † 14.6.2025 · 24:21 IM SENDER
„Ich hoffe, dass ich weiter noch einen Schutz habe für alle Fehler, die ich gemacht habe und alle Gemeinheiten und Bosheiten und was man eben macht als Frau.“
Michael Kuhn † 22.7.2026 · 32:39 noch nicht geschnitten / kein Vergleich
„Die Musik. Ich bin insofern ein Phänomen. Ich liebe Musik, bin aber völlig unmusikalisch. Das geht auch zusammen. Ich bin ein wahnsinniger Jazz-Fan und bedauere es bis heute, dass ich von den zwei Konzerten des Louis Armstrong im Konzerthaus in Wien keines miterlebt habe.“
Material pro Person
Harald Serafin † 15.9.2025 · Interview 2020
8 Passagen · ca. 3.8 min · davon 2.4 min ungenutzt
22:31 UNGENUTZT
Super. Du, Harold, der Tod ist ja ein großes Tabuthema in unserer Gesellschaft. Wir denken über alles nach, über den Tod denkt man weniger. Denkst du über den Tod manchmal nach?
„Oh ja, ich müsste schon lügen, wenn ich das nicht täte. Wir sprechen manchmal, ich spreche mit meiner Frau so manches Mal über den Tod und, äh, wie, wie, wie, wie verbrennen wir uns nicht wahr, die Finger und so.“
22:49 IM SENDER
Super. Du, Harold, der Tod ist ja ein großes Tabuthema in unserer Gesellschaft. Wir denken über alles nach, über den Tod denkt man weniger. Denkst du über den Tod manchmal nach?
„Und wir haben entschlossen, wir machen das, wir lassen uns verbrennen und werden in zwei, wie heißen die, äh, Urnen, und zwar eine links und eine rechts, weil, weil der, der Balkon so groß ist. Und wenn dann der Daniel reinkommt und sagt: "Kommt's rein, meine Freunde, darf ich vorstellen, das ist mein Vater, das ist meine Mutter."“
23:12 IM SENDER
Super. Du, Harold, der Tod ist ja ein großes Tabuthema in unserer Gesellschaft. Wir denken über alles nach, über den Tod denkt man weniger. Denkst du über den Tod manchmal nach?
„Das finde ich doch wunderbar lustig, denn irgendwo enden wir und die Maus ist ab. Und danach wünsche ich mir, wenn du die Wohnung verkaufst, dass du die Urnen kippst und beide über den Rudolfplatz schüttest und staubst, damit noch ein bisschen was von den Serafins da runter-“
23:51 UNGENUTZT
Glaubst du, dass manche Menschen die Angst vor dem Tod haben, die Religion eigentlich löst? Und wie stehst du zum Thema Religion?
„Sehr sogar. Ich stehe zu einem, zur- Zur Entscheidung, sich bei der Religion in Hals zu holen. Sehr wichtig. Meine Oma hat, das war früher ja üblich, die hat gebetet und gebetet und war sehr gläubig und meine Mutter auch.“
24:15 UNGENUTZT
Glaubst du, dass manche Menschen die Angst vor dem Tod haben, die Religion eigentlich löst? Und wie stehst du zum Thema Religion?
„Und ich sage jetzt täglich: „Mein Gott, mein Gott, oh hilf mir Gott", und so. Wenn ich das so zusammenzähle, ist das das meist gebrauchte Wort für den Mensch: „Oh Gott, oh Gott." Und in jeder Sprache: „Oh Gott." Nicht wahr? Das ist sehr wichtig. Nicht, dass man unbedingt den Oberpriester kennt oder den, den, den, den Pfarrer, den, den, den, den, Pf-, Pf-, na ja, ist egal, die ja gut meinen mit einem und tolle Menschen sind.“
24:48 IM SENDER
Glaubst du, dass manche Menschen die Angst vor dem Tod haben, die Religion eigentlich löst? Und wie stehst du zum Thema Religion?
„Aber ich habe sie nie gebraucht. Nein, das habe ich nicht. Vielleicht kommt die Zeit. Aber ich stehe dazu, dass ein Mensch Hilfe sucht beim, in der Kirche. Denn das, dieses, diese Kraft, die da ausstrahlt, die kann man nicht negieren, die muss man akzeptieren. Und wenn's einem ganz beschissen geht, sind die Mausi und ich hin und legen zwei Kerzen hin.“
26:11 UNGENUTZT
Aber glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
„Das glaube ich. Da verbaut sich ja jeder, jeder Herbert verbaut sich ja die Finger dabei. Nein, nein, nein. Ich glaube, jeder hat ausgeatmet und jeder hat sein, sein Elektrisches abgegeben und vielleicht geschieht mal etwas Ähnliches. Auf alle Fälle muss aus dem, aus dem Firmament was kommen, damit neues, neues Material zum Sterben, zum Sterben wieder kommt und dann werden die wieder vertrocknet.“
27:09 UNGENUTZT
Aber glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
„Fasching?" „Nein, da drüben ist einer, der ist tot." Und weil er gestorben ist, haben sie alle gejubelt. Also weißt du so was, das hat mich schon im, imponiert und ich dachte mir: „Was ist an unserer, was ist an unserem Glauben so, äh, falsch, dass die Leute sagen: 'Jetzt bricht alles zusammen.' Dort bricht's auf" und da frage ich mich: Wie müsste die Erziehung gehen, dass man so einen Gedanken im Kopf hat?“
Hugo Portisch † 1.4.2021 · Interview 2020
3 Passagen · ca. 0.6 min · davon 0.2 min ungenutzt
13:16 IM SENDER
Wir erleben natürlich gerade in der Zeit auch ein Tabuthema, weil der Tod derzeit überall lauert. Sie haben viele verschiedene Begegnungen gehabt mit diesem Thema. Spielt der Tod für Sie eine Rolle?
„Der Tod ist das Endziel des Lebens und kommt auf jeden Fall, ist jederzeit zu erwarten.“
13:24 UNGENUTZT
Wir erleben natürlich gerade in der Zeit auch ein Tabuthema, weil der Tod derzeit überall lauert. Sie haben viele verschiedene Begegnungen gehabt mit diesem Thema. Spielt der Tod für Sie eine Rolle?
„Ist unberechenbar, wann er kommt. Und daher will ich mit anderen Worten sagen: Der Tod ist mir immer willkommen“
13:56 IM SENDER
Oder Glaube.
„Nein, prin-prinzipiell Katholisch aufgezogen worden, aber der Glaube hat sich in mir nicht so festgesetzt, dass er mir eine große Bedeutung gibt“
Karl Merkatz † 4.12.2022 · Interview 2020
5 Passagen · ca. 1.7 min · davon 1.3 min ungenutzt
18:24 UNGENUTZT
Spielt da für Sie Glaube und Religion eine Rolle?
„Absolut Sehen Sie absolut, dass Sie so was ansprechen. Ich wollte Sie eigentlich von da wohin führen, und zwar zu einer kleinen Kapelle, die ich selber gebaut habe. Die ist ein Stück weiter da hinten. Wenn Sie das wollen, dann führe ich Sie dahin. Ich habe mir einen Gulli-Rutscher gekauft.“
18:49 IM SENDER
Spielt da für Sie Glaube und Religion eine Rolle?
„Sie wissen nicht, was das ist. Ein Gulli-Rutscher ist eine hamburgische Sache, ein Kanalgitter. Das diese, das ist das Gulli und da fährt man zwischendurch hinunter, wenn man so ein Fahrzeug hat, wie ich es habe. Ich habe vor einem Jahr mein Auto weggegeben, weil man schon ein bisschen unsicher wurde beim Fahren und, äh, aber hier, ich muss mir die Zigaretten holen.“
19:17 UNGENUTZT
Spielt da für Sie Glaube und Religion eine Rolle?
„Da ist, da gehe ich eineinhalb Kilometer. Das Geschäft hat hier keine. Oder wenn ich einkaufen fahre für die Martha, irgendetwas holen, da fahre ich dahin. Das sind zwei Kilometer bis Straswalchen. Das kann ich nicht zu Fuß gehen. Radfahren kann ich mit neues Knie hab. Macht der ständig. Und darum habe ich mir so ein elektrisches Fahrzeug gekauft.“
19:43 UNGENUTZT
Spielt da für Sie Glaube und Religion eine Rolle?
„Ja, wenn Sie Lust haben, wenn Sie, dann führe ich Sie zu dieser kleinen Kapelle hinauf.“
20:06 UNGENUTZT
Gut. Jetzt habe ich Sie etwas gefragt, nämlich spielt der Glaube und die Religion eine Rolle und Sie haben mir-- Sie müssen den Satz noch mal wiederholen. Sie müssen sagen, der Glaube und die Religion
„okay. Wenn ich sage, ich meine Glaube absolut, so meine ich speziell, das hätte ich Ihnen an dieser Kapelle erklärt. Vielleicht tue ich es dann, nicht jetzt.“
Otto Schenk † 9.1.2025 · Interview 2020
6 Passagen · ca. 2.7 min · davon 2.2 min ungenutzt
21:51 UNGENUTZT
Jetzt haben Sie viel vom Gehen Ihrer Freunde gesprochen. Äh, wie stehen Sie zum Tod überhaupt? Ist das ein Thema für Sie immer gewesen oder was, wie ist das Thema jetzt?
„Der Tod, wo, mit dem hatte, hatte ich einen Flirt ein Leben lang. Ich hab immer überlegt, wie es ist und wie es sein kann. Ich hab immer gern Szenen gespielt. Ich hab über meine Szenen gern so einen Deckel gegeben. Ich habe sehr gern den Tristan gehabt mit dem Liebestod. Ich war, wenn ich verliebt war, immer ein bissel todessüchtig.“
22:49 UNGENUTZT
Jetzt haben Sie viel vom Gehen Ihrer Freunde gesprochen. Äh, wie stehen Sie zum Tod überhaupt? Ist das ein Thema für Sie immer gewesen oder was, wie ist das Thema jetzt?
„Kam plötzlich wer bei der Tür herein. War auch so ein netter Kerl und gesagt: „Entschuldigen Sie, ich bin der Tod und mit mir leben Sie jetzt. Und alles, was Sie leben, bin ich. Und jetzt lebe ich nur als Toter, der halt sich noch bewegt und dessen Hirn noch funktioniert. Ist alles Luxus. Jede Bewegung ist ein Luxus.“
25:45 UNGENUTZT
Glauben Sie, dass der Glaube und die Religion für manche Menschen eine Hilfe ist? Und was ist für Sie?
„Für mich ist er nicht existent, der Glaube. Der Glaube, ich, ich halt nichts vom Glauben. Ich halt was vom Zweifel,“
26:00 IM SENDER
Glauben Sie, dass der Glaube und die Religion für manche Menschen eine Hilfe ist? Und was ist für Sie?
„vom Fragen, vom neugierig sein Ich halte nichts davon, dass ich etwas glaube, wovon ich weiß, dass es das nicht gibt. Das ist ja der Glaube meistens“
26:29 IM SENDER
Glauben Sie, dass der Glaube und die Religion für manche Menschen eine Hilfe ist? Und was ist für Sie?
„Kann nicht glauben Ganz nicht. Die Gnade des Glaubens fehlt mir. Und ich muss sogar ein bisschen lachen, wenn einer zu viel glaubt.“
29:43 UNGENUTZT
Gut. Lieber Tommy, bist du so weit? Ja, okay. Haben Sie den Eindruck, dass es so etwas gibt wie Altersweisheit? Verspüren Sie selbst das Gefühl der Altersweisheit?
„Ich meine, das sind alles so Versprechungen von, von, von, von, von den Freunden. Sie, sie wünschen einem hundert Jahr, aber sie, sie selber werden keine hundert. Sie, sie sollen erst einmal hundert werden und schauen, wie es ist, wenn man hundert ist. Es kommt doch nur darauf an, wie was ist. Das ist doch wahrscheinlich auch schön, mit einem Jahr zu sterben, wenn man nicht, nicht die Qualen des Todes, des Lebens erlebt.“
Renate Holm † 21.4.2022 · Interview 2020
8 Passagen · ca. 2.7 min · davon 2.3 min ungenutzt
34:41 UNGENUTZT
Sehr gut. Es gibt diesen, dieses große Tabu des Todes. Etwas, wo die Leute zurückschrecken, wo sie sich nicht damit beschäftigen wollen et cetera. Welche Rolle spielt der Tod in deinem Leben?
„Also der Tod spielt Gott sei Dank in meinem Rolle im Moment kein Le-, äh, in meinem Leben im Moment keine Rolle.“
34:48 UNGENUTZT
Sehr gut. Es gibt diesen, dieses große Tabu des Todes. Etwas, wo die Leute zurückschrecken, wo sie sich nicht damit beschäftigen wollen et cetera. Welche Rolle spielt der Tod in deinem Leben?
„Der Tod spielt ja im Moment keine Rolle für mich. Aber, äh, wenn ich daran denke und ich, ich leide wahnsinnig dadrunter, weil ich sehr viele Fern, sehr viel fernsehe. Wenn man alleine ist, sieht man sehr viel fern am Abend und, äh, ich mache es mir eben leider auch nicht einfach, sondern ich mache es mir schwer.“
35:09 UNGENUTZT
Sehr gut. Es gibt diesen, dieses große Tabu des Todes. Etwas, wo die Leute zurückschrecken, wo sie sich nicht damit beschäftigen wollen et cetera. Welche Rolle spielt der Tod in deinem Leben?
„Ich schaue mir genau an alle diese Dokumentationen in den Seniorenresidenzen, in den Pflegeheimen. Ich schaue mir an, äh, wie, äh, hilfsbedürftige Menschen darum flehen, den Tod haben zu dürfen, ihn nicht zu bekommen, wie diese Sterbehilfe ein großes Thema ist. Ich sehe mir diese ganzen Sachen an. Ich sehe das, wie man nach Zürich hinfährt und sich da vielleicht das, äh, das Ende alleine, äh, machen kann.“
35:40 UNGENUTZT
Sehr gut. Es gibt diesen, dieses große Tabu des Todes. Etwas, wo die Leute zurückschrecken, wo sie sich nicht damit beschäftigen wollen et cetera. Welche Rolle spielt der Tod in deinem Leben?
„Es bedrückt mich un-ungemein und ich glaube, dass du letzten Endes, wenn ich den Fernseher ausmache und mir ist bis daher die Kehle zugeschüttet, die Tränen kommen, ich heule, dann gehe ich ins Bett und dann, wenn ich vorm Einschlafen ist ein Moment, wo ich ein bisschen mit Meditation versuche, das zu nehmen.“
36:32 IM SENDER
Sehr gut. Es gibt diesen, dieses große Tabu des Todes. Etwas, wo die Leute zurückschrecken, wo sie sich nicht damit beschäftigen wollen et cetera. Welche Rolle spielt der Tod in deinem Leben?
„Und wir haben ja immer das Problem, jeder sagt, alle Menschen schieben das weg, den Gedanken. Also den musst du wegschieben. Du kannst nicht dauernd damit leben, dass du jetzt morgen oder morgen stirbst. Auch der Satz: „Lebe dein Leben, als ob es dein letzter wäre. Lebe dein Leben, als ob der Tag der letzte Tag wäre."“
37:18 UNGENUTZT
Hilft dir oder glaubst du, dass den Menschen der Glaube hilft?
„Ja, un-u-unbedingt. Der Men-- Der Glaube ist für mich das Hilfreichste und überhaupt das Einzige. Der Glaube, ich bin evangelisch, ich bin nicht katholisch, aber ich bin gläubig. Ich habe in meinem Buch einen ganz großes, äh, ganz großen Artikel dem gewidmet.“
37:39 UNGENUTZT
Hilft dir oder glaubst du, dass den Menschen der Glaube hilft?
„Ohne Glauben wäre ich auch wahrscheinlich gar nicht auf die Bühne gegangen. Denn also ein, ohne Glauben und auch ohne dankbar zu sein, wenn dir das hohe E nachher gelungen ist, muss man auch sagen: „Danke, lieber Gott, dass es gekommen ist." Erst habe ich gefleht: „Bitte lass mich gucken. Lass mich im Blondchen das E haben, dass es richtig kommt."“
38:22 UNGENUTZT
Ähm Bist du vielleicht sogar ein bisschen neugierig, was von dem, was die Religion sagt, passiert nach dem Tod?
„Neugier ist komischer, als ob ich neugierig bin in meinem Leben, äh, was der Tod-“
Sepp Forcher † 19.12.2021 · Interview 2020
5 Passagen · ca. 1.7 min · davon 1.2 min ungenutzt
19:31 UNGENUTZT
Okay. Ähm Der Tod ist ja in unserer Gesellschaft ein großes Tabuthema. Sie haben gesagt, für Sie ist er kein Tabuthema. Was spielt denn der Tod bei Ihnen für eine Rolle? Als Bergsteiger müssen Sie doc
„Mein Gott, mit dem Tod spekuliert der Mensch allweil. Zuerst ein bisschen spielerisch, dann wird's ernster, wenn die ersten Bergkameraden nicht mehr unter uns sind.“
19:47 IM SENDER
Okay. Ähm Der Tod ist ja in unserer Gesellschaft ein großes Tabuthema. Sie haben gesagt, für Sie ist er kein Tabuthema. Was spielt denn der Tod bei Ihnen für eine Rolle? Als Bergsteiger müssen Sie doc
„Das geht so Schritt für Schritt. Dann sterben die Eltern weg, dann sterben liebe Freunde. Es ist, es ist allweil ein Sterben um dich herum. Aber das Sterben hat auch wieder was Tröstliches, weil man sagt: "Schau, der hat's jetzt hinter sich." Und da weiß man bei vielen Menschen, die haben Probleme gehabt, gesundheitliche oder sonstige, und von denen sind sie jetzt erlöst.“
20:16 UNGENUTZT
Okay. Ähm Der Tod ist ja in unserer Gesellschaft ein großes Tabuthema. Sie haben gesagt, für Sie ist er kein Tabuthema. Was spielt denn der Tod bei Ihnen für eine Rolle? Als Bergsteiger müssen Sie doc
„Ich selber habe immer gesagt: "Den Tod fürchte nicht. Das Leiden, das muss ich nicht haben." Also dass ich, dass ich auf die Knie bitten muss, dass er mich endlich vom Leiden erlöst, das brauche ich nicht. Aber wenn er kommt und so beim, wie beim Hobel wird, dann sage ich: "Lieber Valentin, ich mache keine Umstände.“
20:54 UNGENUTZT
Okay Sind Sie vielleicht ein bisschen neugierig auf das, was nachher kommt? Glauben Sie an das, was die Religionen sagen?
„Neugierig. Ich bin mein ganzes Leben lang neugierig gewesen, aber immer aufs Naheliegende. Nie, ich hab, ich hab nie so, äh, vom Bekannten geträumt.“
28:12 UNGENUTZT
Okay.
„Wer Probleme hat mit mir, ich bin der Sepp Forcher und bin am siebzehnten Dezember neunzehnhundertdreißig in Rom geboren. Ich möchte aber in Rom nicht sterben. Sterben möchte ich bei einem schönen Sonnenuntergang“
Waltraut Haas † 23.4.2025 · Interview 2020
1 Passagen · ca. 0.1 min · davon 0.0 min ungenutzt
12:15 IM SENDER
Würden Sie den Satz ganz nehmen und sagen: "Ich glaube, dass die Religion im Alter wichtiger wird und ich bete"?
„Ja, ich glaube, dass Religion im Alter wichtig ist. Ich bete jeden Abend, dass der liebe Gott mir noch ein paar gesunde Jahre schenkt.“
Erni Mangold † 5.9.2026 · Interview 2021
3 Passagen · ca. 1.0 min · davon 0.0 min ungenutzt
12:02 IM SENDER
Ähm, wollten Sie schon immer alt werden? Oder was haben Sie sich vom Alter versprochen? Wollten Sie
„Ich habe nicht daran gedacht. Vielleicht bin ich übermorgen nicht mehr da. Ich war immer abenteuerlustig. Bin auch sehr schnell Auto gefahren. War auch nicht manchmal so, auch manchmal nicht so vorsichtig. Also man kann auch leichtsinnig sein, mein Gott. Deshalb muss man ja nicht gleich sterben. Aber an das zu denken.“
13:21 IM SENDER
Glauben Sie, dass der Glaube hier eine große Rolle spielen kann? Sind Sie gläubig?
„Na ja, ich hab einen, ich bin ausgetreten mit zweiundzwanzig, weil ein Scheißpfarrer mich gefragt hat, nachdem ich ihm gesagt hab, ich bin aber wieder beichten gegangen. Warum weiß ich nicht. Mit zweiundzwanzig halt.“
13:34 IM SENDER
Glauben Sie, dass der Glaube hier eine große Rolle spielen kann? Sind Sie gläubig?
„Und da hat er gesagt: "Na, wie ist es denn so mit der Liebe?" Hab ich gesagt: "Na ja, ich hab schon zwei, zwei Freunde gehabt." "Na ja, und wie haben Sie's denn da gemacht?" Hab ich gesagt: "Auf Wiedersehen" und bin ausgetreten. Zu einfach.“
Lotte Ingrisch † 24.7.2022 · Interview 2021
8 Passagen · ca. 3.2 min · davon 0.0 min ungenutzt
02:45 IM SENDER
Okay, gut. Wenn, wenn ich Ihnen heute, wenn ich Sie ganz um eine ehrliche Antwort bitte: Wie geht es Ihnen heute?
„Also ich muss warten, bis ich von selber stirb. Und offenbar stirb ich nicht von selber. Also mir fehlt offenbar die Begabung fürs Sterben. Und ich denk mir: Oide, zum Sterben bist auch noch zu bauch, so ein Trottel, sage ich zu mir.“
04:36 IM SENDER
Würden, würden Sie sagen, ich habe mich immer für einen angstfreien Tod eingesetzt? Ja. Ja.
„Also die Leute haben sich immer so vor, vor dem Tod gefürchtet. Und ich hab mein ganzes Leben lang habe ich mich dafür eingesetzt, um den Leuten die Angst vor dem Tod zu vertreiben. Weil der Tod ist nichts, wo man sich fürchten muss. Der Tod ist also ein Teil des Lebens. Also... Und da habe ich Bücher darüber geschrieben und Seminare gehalten, um den Leuten die Angst vor dem Tod zu nehmen.“
05:05 IM SENDER
Würden, würden Sie sagen, ich habe mich immer für einen angstfreien Tod eingesetzt? Ja. Ja.
„Also vor dem Tod fürchte ich mich auch nicht. Aber das Sterben kann natürlich ein bissl, ja, schwierig sein. Und da denke ich immer so, heute wieder, Charlie Chaplin, der hat gesagt: "Ich habe nichts gegen das Sterben, nur dabei möchte ich nicht sein."“
05:56 IM SENDER
Meinen Sie, dass die Religion helfen kann, den Weg zum Tod leichter zu gehen?
„Ja, also ich wär schon manchmal froh, wenn's einen lieben Gott gäbe. Gibt ihn aber leider nicht, nein. Der Jesus, falls er überhaupt his-historisch war, hat gesagt, er, er, er löst uns von der, von der Angst, äh, und vom Tod, aber er, er sollte uns erl-erlösen von der Angst vor dem Leben, glaube ich.“
06:20 IM SENDER
Meinen Sie, dass die Religion helfen kann, den Weg zum Tod leichter zu gehen?
„Und... Nein, ich hab vor ihm, ich hab keine Angst. Also nein. Aber früher, früher Früher hab ich's ja schön gehabt. Früher bin ich im Bett gelegen und auf einmal war ich draußen aus dem Körper und bin schnurgrad in den Himmel reingeflogen und hab, war mitten unter den Sternen und war im Zustand totaler Erleuchtung.“
06:49 IM SENDER
Meinen Sie, dass die Religion helfen kann, den Weg zum Tod leichter zu gehen?
„Ich hab alles, alles erkannt und kaum war ich wieder im Körper drin, es war so ein kleiner Ruck, wie wenn ein Pilot unsanft, unsanft aufsetzt, war ich wieder im Körper drin, war das ganze Wissen, das gan..., die ganze Erkenntnis, Erleuchtung war weg und ich war wieder so deppert wie vorher. Und dann habe ich meinen Freund, dem Hannes Figl, das ist der große Religionsphilosoph und dem hab i, hab ich gesagt: „Du, Hannes, i, i erleb diese wunderbaren Zustände nimmer mehr.“
19:12 IM SENDER
Wollten Sie eigentlich immer schon alt werden? Haben Sie eine Vorstellung gehabt, wie das ist, alt zu werden?
„Na, na, ich wollt nicht alt werden. Ich wollt, ich wollt möglichst jung sterben. Also ich wollt eigentlich schon als Kind immer sterben. Also sterben war gewissermaßen meine Sehnsucht, meine große.“
27:24 IM SENDER
Nein, Sie müssen, entschuldige, ich sitz hier nur. Sie müssen sagen: "Meine Kreativität und Spiritualität ist sehr früh gekommen."
„Und der hat an den Äther geglaubt. Der hat den Äther vom Friedhof herausgeholt, vom Friedhof unseres Bewusstseins und den wieder eingepflanzt und hat gesagt: "Der Äther ist ein Feld, aus dem alles aufsteigt und in dem alles verschwindet." Und an den Äther glaube ich auch. Also das ist für mich das göttliche Prinzip.“
Richard Lugner † 12.8.2024 · Interview 2021
5 Passagen · ca. 2.2 min · davon 1.8 min ungenutzt
37:45 UNGENUTZT
Ja, schön. Ähm Warum sollen die Menschen keine Angst vor dem Alter haben?
„Schauen Sie, ich war vor Kurzem in den Kammerspielen leichtsinnigerweise da mit der Inszenierung vom Beimann der Ko, Tod des Königs oder irgendwie so ähnlich. Und der, das wurde natürlich ein bisschen ins Lächerliche gezogen und der König hat gesagt: "Na ja, ich, ich, ich werde nicht sterben und so weiter."“
52:53 UNGENUTZT
Ja. Ähm, dann wie-- Warte, können Sie das noch mal wiederholen mit dem Tod beschäftigen?
„Ich beschäftige mich mit, mit dem Tod überhaupt nicht. Ich habe nicht einmal noch, ich habe von meiner Mutter und ihrer Schwester habe ich ein Grab, aber weiß nicht. Heute lassen sich die meisten Leute verbrennen und sagen, das ist schöner. Ich habe keine Ahnung, was ich machen werde oder was danach kommt.“
53:21 UNGENUTZT
Ähm, wie wichtig ist der Glaube für Sie? Sind Sie gläubig und glauben Sie, dass der Glaube auch Leute begleiten kann?
„Schauen Sie, ich bin Katholik, bin aber nicht sehr streng gläubig. Ich sage, es ist wichtig, dass man Katholik ist, aber die Frage, es gibt so viele Religionen auf der ganzen Welt und alle haben andere Ideen, was einmal nach dem Tod geschieht.“
54:33 UNGENUTZT
Okay, einen Moment nur, das Mikrofon. Vielleicht Sollen wir? Nein, lass mal laufen. Machst du auch ein? So. Super. Dann frage ich noch mal nach, nach dem Glauben und-
„Das wurde erst 1938 eingeführt, dass Taufschein und Geburtsschein beides geben muss und, und Heiratsurkunde und quasi kirchliche, ich weiß nicht. Also ich bin auch kirchlich getraut mit meiner ersten Frau und das seit 1961 und sonst bin ich, war ich immer nur standesamtlich verheiratet. Und schauen Sie, es gibt auf der Welt so viele Religionen, Buddhisten, Hinduisten, Muslime, Juden, Katholiken und, und, und die alten Römer und die alten Griechen, alle hatten Götter und alles, äh, sagen was nachher Geschichte.“
55:49 IM SENDER
Okay, einen Moment nur, das Mikrofon. Vielleicht Sollen wir? Nein, lass mal laufen. Machst du auch ein? So. Super. Dann frage ich noch mal nach, nach dem Glauben und-
„Das ist eben, es weiß niemand, was nachher g'schieht und ob, ob der katholische Glauben der richtige ist oder ob die anderen gescheiter sind oder ob das alles nur Leute waren, die was erfunden haben und, und, und das groß gemacht haben. Es ist fast eine Ketzerei, was ich jetzt sage, aber eine Weise ist eigentlich auch nicht.“
Toni Stricker † 16.2.2022 · Interview 2021
5 Passagen · ca. 2.0 min · davon 1.8 min ungenutzt
45:23 UNGENUTZT
Warum sollten die Leute keine Angst haben vor dem Altwerden? Viele Leute haben ja Angst vor dem Altwerden. Wieso sollte man keine Angst haben?
„Weil das ist nicht die Natur, sondern das ist der, der Mensch, der, ja. Aber warum? Wo sollen wir Angst haben? Vom Tod? Vom Tod braucht man meiner Meinung sowieso keine Angst haben. Höchstens von dem, was vorher, wenn es passiert, wenn man krank ist und leidet. Aber das Sterben an und für sich und so ist, das ist der Lauf der Welt.“
46:35 UNGENUTZT
Welche Rolle spielt denn da die Religion und der liebe Gott für Sie?
„Ja, Reli-Religion, das kommt jetzt drauf an, wie man's auffasst. Aber die, wenn wir die Schöpfung nehmen, da muss ich eigentlich dahinkommen, dass ich sag, es muss einen geben und nicht Und mit US-Dollar also Also ich said: "Meine Meinung." Und“
47:15 UNGENUTZT
Welche Rolle spielt denn da die Religion und der liebe Gott für Sie?
„Der Herr ist Die Religion für mich ist so seit Kindheit eigentlich irgendwo was Wichtiges, weil es einen Halt gibt, weil es, ja“
47:54 UNGENUTZT
Welche Rolle spielt denn da die Religion und der liebe Gott für Sie?
„Und die Religion hat jetzt nichts mit, äh Wie jetzt so was tun damit mit Kirche oder Fehlern in der Kirche oder sonst. Aber Religion ist eine, eine Sache, die mir einen Halt gibt. Es ist eine, eine Glaubenssache Angelegenheit oder wie immer ich sagen soll“
48:38 IM SENDER
Welche Rolle spielt denn da die Religion und der liebe Gott für Sie?
„Die Kirche macht sicher genauso viel Fehler wie sonst wo. Das wissen wir, da brauchen wir nicht reden. Aber es ist trotzdem schön, wenn man“
Topsy Küppers † 14.6.2025 · Interview 2021
6 Passagen · ca. 1.8 min · davon 0.9 min ungenutzt
21:48 IM SENDER
Ich muss Sie leider nach dem Tod fragen, nachdem Sie das jetzt so elegisch mir gesagt haben. Gibt es einen Gedanken überhaupt an den Tod? Gibt's einen Moment? Was, wie, wie sollte Ihr Tod aussehen in
„Ich hab keinen Gedanken an den Tod, weil meine Großmutter, die gescheiteste Frau in der Familie, immer gesagt hat: „Nimm keinen Vorschuss auf Zores“
22:16 UNGENUTZT
Zusammenhang: Wie wichtig ist denn der Glaube für Sie? Glauben Sie, dass der Glaube in diesem letzten Moment eine Hilfe ist?
„Ich werde oft gefragt, was ich denn glaube. Und das ist eine so heikle Frage, weil die einen sind fromm, die anderen sind, äh, säkular, ich weiß nicht, was alles. Und da habe ich eigentlich-- hat mir auch wieder ein sehr, sehr gescheiter und toller Autor weitergeholfen.“
22:36 UNGENUTZT
Zusammenhang: Wie wichtig ist denn der Glaube für Sie? Glauben Sie, dass der Glaube in diesem letzten Moment eine Hilfe ist?
„Einer meiner Lieblingsautoren ist, äh, ein jüdischer Autor natürlich und der sagte bei einer Preisverleihung Dass ich das jetzt richtig zitiere, das, was er gesagt hat. Dass er gesagt hat: „Ja, ich wurde eigentlich zum Rabbiner erzogen, aber ich bin nicht auf der Linie fromm. Aber ich bete jeden Tag." Und diesen letzten Satz kann ich unterstreichen.“
23:35 IM SENDER
Ich muss leider, ich muss leider für Sie intime Fragen stellen. Sie können auch sagen: "Keine Antwort." Aber was beten Sie denn da? Beten Sie jüdisch? Beten Sie christlich? Beten Sie-- Ist es ein allg
„Ich bete, wenn ich durch die Natur gehe: „Danke und wie schön ist es und dass ich das erleben darf." Oder ich bete in einem stillen Moment: „Schema Israel, Adonai Elohenu, Adonai Echad." Oder ja, was mir so einfällt. Ich glaube, ein großes göttliches Wesen wird mir das alles verzeihen. Das macht er bestimmt“
24:21 IM SENDER
Ich glaube, dass er überhaupt schon auf Sie schaut. So wie ich dieses Leben jetzt gehört habe von Ihnen, sind Sie immer ein glücklicher Mensch gewesen, auch in großen, schwierigen Zeiten. Also ich gla
„Ich hoffe, dass ich weiter noch einen Schutz habe für alle Fehler, die ich gemacht habe und alle Gemeinheiten und Bosheiten und was man eben macht als Frau.“
24:32 IM SENDER
Ich glaube, dass er überhaupt schon auf Sie schaut. So wie ich dieses Leben jetzt gehört habe von Ihnen, sind Sie immer ein glücklicher Mensch gewesen, auch in großen, schwierigen Zeiten. Also ich gla
„Ich bin ja kein Engel, ganz im Gegenteil. Ich bin vielleicht halb Engel, halb Teufel. Kann schon sein.“
Mario Adorf † 8.4.2026 · Interview 2023
8 Passagen · ca. 3.6 min · davon 2.2 min ungenutzt
25:51 IM SENDER
Wenn man sich wahrscheinlich auch nicht so viel leisten kon-konnte. Wenn Sie, ähm, weil Sie gerade die Todesangst angesprochen haben: Hat das Ihr Verhältnis zum Tod auch verändert?
„Ich habe später immer gesagt: Hunger und Todesangst sind die beiden schlimmsten Erfahrungen, die ich aus meiner Kindheit mitgenommen habe, die mir bewusst geblieben sind. Hunger und Todesangst. Also war offenbar die Todesangst auch ein, ein sehr starker Punkt, nicht? Kam viel seltener vor, aber es kam vor.“
30:34 UNGENUTZT
Wie war es für Sie danach? Sie haben wahrscheinlich geglaubt, Sie werden Ihren Vater noch einmal sehen, als Sie gegangen sind. Oder war für Sie klar: „Das war's. Ich werde den nie wiedersehen." Wie, w
„Ja, ist dann schon, er war, er war ein starker Raucher und ist schon sehr jung gestorben, also mit nicht einmal sechzig. Also einige Jahre nachdem ich ihn dort getroffen habe, habe ich nur noch sein Grab sehen können, ja Und habe es bedauert, dass wir-- dann hätten wir endlich, da ich inzwischen Italienisch sprach, hätten wir uns unterhalten können.“
33:27 UNGENUTZT
Herr Adolf, noch eine kurze Nachfrage, weil Sie vorher erzählt haben, dass Sie so katholisch aufgewachsen sind und auch Messdiener waren. Welche Rolle spielt denn der Glaube heute in Ihrem Leben jetzt
„Verstehen Sie? Also ich war, äh, also mein und meine ganze Un-Einstellung zur Religion, zur katholischen Religion hat sich nie wieder, hat sich, ähm, eigentlich auch nicht groß ausgewirkt bei mir. Es war eine Erfahrung, die aber, glaube ich, für mich nicht so wichtig war“
34:49 UNGENUTZT
Aber sonst haben Sie keinen Gedanken an den Tod. Ich habe gelesen, in einem Interview vor, vor zehn Jahren haben Gesa-- haben Sie gesagt, ein Bekannter hätte ein Grab gekauft. Auf diese Idee würden Si
„Ja, ja, der hat, ist inzwischen auch gestorben. Der hat sich vorher, Jahre vorher ein, ein Grab, äh, gekauft und den Grabstein auch schon gemacht und da fehlte dann nur noch das Datum einzumeißeln seines Todes, nicht? Und ich war dann so bei, bei seinem Begräbnis da. Also, äh, in dieser Art an meinen Tod zu denken, vor allen Dingen an ein, äh, an ein Nachher, daran glaube ich nicht.“
35:22 IM SENDER
Aber sonst haben Sie keinen Gedanken an den Tod. Ich habe gelesen, in einem Interview vor, vor zehn Jahren haben Gesa-- haben Sie gesagt, ein Bekannter hätte ein Grab gekauft. Auf diese Idee würden Si
„Ich bin wirklich in dem Sinne ungläubig. Ich bin nicht-- ich glaube an einen Gott, aber nicht an den Gott, den wir uns erfunden haben. Ich wünsche mir, dass es die Einsicht gäbe, was für ein Gott das sein kann, mit welcher gro, großer Gott es sein kann und nicht unser relativ kleiner Weltengott.“
36:32 UNGENUTZT
Das hatten Sie quasi auch schon früher, auch in der Jugend schon, oder?
„Absolut, ja. Also ich meine, die, die Beschäftigung mit dem Tod ist ja für den Schauspieler eine Alltagsbeschäftigung oft, nicht wahr? Also er muss sich sehr oft mit dem Tod auseinandersetzen, weil er muss ja in, in Rollen sterben. Und, äh, während zum Beispiel über meine Frau, mit meiner Frau könnte ich nie über den Tod sprechen, also keine Minute.“
37:00 IM SENDER
Das hatten Sie quasi auch schon früher, auch in der Jugend schon, oder?
„Aber ich selber musste mich mit dem Tod, mit dem Sterben, dem Leid Und, äh, also mit dem, mit dem, mit dem, mit dem Sterben beschäftigen. Wie stirbt ein Mensch? Wie? Nicht? Und, äh, das ist, äh, schon etwas anderes. Also ich habe mich immer mit dem Tod beschäftigen müssen“
84:48 UNGENUTZT
Aber auch
„Ja, sicher. Ja. Na ja, ich hab gesagt, ich war das, äh-- Man liest jetzt sehr viel über diesen Abschied von, offiziellen Abschied von Michael Caine. Ich find das wunderbar, weil er genießt sozusagen das, was normalerweise der Nachruf ist. Das genießt er heute noch zu Lebzeiten.“
Vera Love † · Interview 2023
7 Passagen · ca. 2.1 min · davon 1.9 min ungenutzt
41:20 UNGENUTZT
Mhm Wir müssten, wir müssten diese Dinge insertieren. Nein, das wollte ich sowieso machen. ja. Ähm, glaubst du, dass Gott, dass die Religion, dass der Glaube eine Hilfe ist im Leben?
„Ja. Look, when Leute have, äh, äh, äh, nicht Glück, äh, die sagt: Warum Gott macht das mit uns?“
41:31 UNGENUTZT
Mhm Wir müssten, wir müssten diese Dinge insertieren. Nein, das wollte ich sowieso machen. ja. Ähm, glaubst du, dass Gott, dass die Religion, dass der Glaube eine Hilfe ist im Leben?
„Warum er nicht Hilfe uns? And so. Aber du musst nicht, äh, äh, äh, fragen, warum Gott nicht helfen dir und warum du have this, warum Gott himself er auch, äh, war unglücklich. Der Vater lässt, äh, äh, er auch unglücklich. Verstehen? So.“
42:49 UNGENUTZT
Und wenn du betest, sprichst du mit Gott.
„Ja. Äh, ähm, mein Gebet ist, i start mit, äh, äh, äh, dreiundzwanzig Psalms. The Lord is my shepherd, i shall not want. Das ist mein Gebet.“
51:00 IM SENDER
Du hast erzählt vom Außer-, äh, Erlebnis. Das hast du zuerst schon erzählt. Aber sag mir, ich habe keine Angst vor dem
„Death is a e-equalizer Death makes us, uh, d-death macht uns all equal. Wir kommen in this Welt mit nichts. Wir gehst out mit nichts“
52:09 UNGENUTZT
Bist du neugierig, was nach dem Tod passiert? Are you curious what would happen after?
„Wir sind from, äh, Earth, Earth. And warum ist, ist, äh, glaub my, my soul“
52:37 UNGENUTZT
Ähm, was möchtest du denn, was von dir bleibt? Was soll von dir bleiben?
„Ich, wenn das ist, wenn das passiert, ich will meine H-- meine Seele, meine Herz und mein Seel, Soul, Soul, Seel? Seele. Ja. Bleibe hier In vielleich ist es in ein anderer Menü“
54:04 UNGENUTZT
Also, Vera, bitte erzähl uns, mit welchen großen Musikkollegen du gearbeitet hast.
„Ray Charles, Six, äh, Six in, äh, äh, Six in Nine Six in Berlin. But own Ray Charles come and he name. Look, here in, äh, in, äh, äh, Wien, der Saxophone-Spieler, der ist gestorben zwei Jahr. Hans Solomon. He's spielen mit Ray Charles. And Hans spielen mit me auch. He was so nett. Der Pa-- Ist, äh, gestorben, jetzt. Ja.“
Jane Goodall † 1.10.2025 · Interview 2024
2 Passagen · ca. 0.6 min · davon 0.0 min ungenutzt
05:17 IM SENDER
think it will be 20 years. Um, but what do you think about dying and death? Are you afraid of, or are you perhaps curious?
„So I thought for a bit and I said, "Dying." Because when you die, there's either nothing, that's it, or there's something. And I happen to believe there's something because of experiences I've had and by talking to other people who've had strange experiences. Mm. And if that's so, then I can't think of a more exciting adventure.“
05:55 IM SENDER
Do you think, uh, that faith in God or something else, uh, is helpful or even increases, um, as a person get older?
„Well, I, I believe there's some great spiritual power, which I felt very strongly when I was out in the forest, and I believe that's where I get my strength from.“
Michael Kuhn † 22.7.2026 · Interview 2026
4 Passagen · ca. 1.4 min · davon 0.0 min ungenutzt
12:17 noch nicht geschnitten / kein Vergleich
Haben Sie Angst vor dem Tod?
„Ja, ich habe, ich habe nicht Angst vor dem Sterben, aber vor dem Tod. Nämlich ich bin nicht religiös und ich kann mir nicht vorstellen, ich will mir das gar nicht vorstellen, was ist nach dem Tod?“
12:49 noch nicht geschnitten / kein Vergleich
Glauben Sie, dass der, dass Gott oder der Glaube an Gott eine Hilfe ist im letzten Abschnitt des Lebens?
„Enorm, glaube ich. Das ist eine enorme Hilfe und gläubige Menschen haben daher mir gegenüber einen großen Vorteil, weil sie eben glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.“
26:54 noch nicht geschnitten / kein Vergleich
Wir haben schon über den Glauben gesprochen und Sie haben gesagt, der Glaube ist eine Hilfe, auch wenn Sie's persönlich nicht leben. Aber würden Sie mir das noch einmal sagen über den Glauben im Alter
„Ich glaube, dass religiös sein und glauben vielen Menschen knapp vor dem Tod hilft. Ich weiß nicht, wie das bei mir ist, weil ich bin nicht religiös. Ich bin evangelischer Abwehrer, bin als Kind in die Kirche gegangen, weil man damals einfach in die Kirche gegangen ist und Ich glaube schon, wenn du knapp vor dem Tod stehst, dass der andere Gedanke an den Glauben plötzlich auch glaubhaft wird.“
32:39 noch nicht geschnitten / kein Vergleich
Also sagen dann alle zum Beispiel: „Der Glaube ist eine Hilfe, wenn der, wenn's ans Lebensende geht." Der andere sagt: „Ich glaube überhaupt nicht, braucht man nicht und so weiter." Und das Interessan
„Die Musik. Ich bin insofern ein Phänomen. Ich liebe Musik, bin aber völlig unmusikalisch. Das geht auch zusammen. Ich bin ein wahnsinniger Jazz-Fan und bedauere es bis heute, dass ich von den zwei Konzerten des Louis Armstrong im Konzerthaus in Wien keines miterlebt habe.“
Noch nicht dabei (verstorben, aber noch kein transkribiertes Interview): .